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Die Kunst des Smalltalks

Die Kunst des Smalltalks

Die Kunst, belanglos Gespräche unter Berücksichtigung diverser Umgangsformen zu führen, ist bei allen geschäftlichen sowie auch privaten Zusammentreffen mit unbekannten Personen äußerst wichtig.


 

Um nicht als „Unterhaltungsmuffel" gemieden zu werden, sollte z.B. bei Aufnahme einer neuen Tätigkeit, zu Firmenveranstaltungen oder zu einem festlichen Ereignis stets auf das Thema sowie auch auf gewählten Redewendungen geachtet werden. Dialektbedingte oder volkstümliche Ausdrücke empfiehlt es sich, zumindest geschäftlich, zu vermeiden.

Damit überhaupt eine Basis für weiterführende Gespräche geschaffen werden kann, muss mit äußerster Sorgfalt die richtige Wortwahl gefunden werden. Diese „Tuchfühlung" ist notwendig, um von Beginn an keine abwehrende Haltung seines Gesprächspartner zu provozieren.

Beim Zusammentreffen mit völlig fremden Menschen, stellt man sich erst einmal selbst mit Namen, ggf. auch mit dem Wohnort, vor. Bei geschäftlichen Veranstaltungen empfiehlt sich zusätzlich die Angabe der Position oder Tätigkeit, die man in dem
jeweiligen Unternehmen bekleidet. Zum Beispiel: „Guten Tag,mein Name ist Annette Chrometz aus Butzbach. Als Assistent der Waldoro GmbH bin ich zuständig für ..." Begegnet man seinem Gegenüber mit einem freundlichen Lächeln per Handschlag, steht dem ersten, vorsichtig herantasten den Wortwechsel nichts mehr im Wege.

Sehr gewissenhaft sollte bei der Themenauswahl vorgegangen werden. Sinnvolle und interessante Gespräche ergeben sich aus Fragen, wie z.B. in welcher Beziehung die Personen zum Gastgeber stehen. Das Wissen über berufliche Tätigkeit sowie Hobbys ist für den weiteren Gesprächsverlauf von außerordentlichem Vorteil für beide Parteien. Situationsbedingt sorgen auch Fragen
nach beliebten Urlaubszielen, empfehlenswerten Restaurants vor Ort oder Sehenswürdigkeiten für eine rege sowie interessante Unterhaltung.

Diverse Themen sollten generell während einer Diskussion gemieden werden. Meinungen zur Politik, Zugehörigkeit zu einer Religion, allgemeine Geldangelegenheiten und das Erwähnen bestehender Krankheiten können ein Gespräch ad hoc beenden. Die politische oder religiöse Gesinnung oder eine Behinderung sind oft der Auslöser für den Rückzug. Die Stimmung wechselt dann von „locker beschwingt" in „stark getrübt".

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