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Neues in Sachen Bildschirmarbeit Teil 3

Neues in Sachen Bildschirmarbeit Teil 3

Die VBG-Broschüre „Bildschirm- und Büroarbeitsplätze - Leitfaden für die Gestaltung (BGI 650)" fasst sicherheitstechnische, arbeitsmedizinische, ergonomische und arbeitspsychologische Kriterien zusammen. Sie spiegelt den aktuellen Wissensstand wider und beschreibt damit die ergonomischen Voraussetzungen für moderne Büros.


 

Gut für den Nacken: Bildschirm tiefer aufstellen

Nackenverspannung ade: Wer auf Dauer gesund am PC arbeiten möchte, sollte seinen Bildschirm so niedrig wie möglich aufstellen, darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG hin. Die häufig geäußerte Empfehlung, die oberste Zeile solle sich in Augenhöhe befinden, ist ein Relikt aus der Zeit, als Bildschirme noch spiegelnde Oberflächen besaßen, und aus heutiger Sicht unergonomisch.

Fünf Tipps zur richtigen Einstellung des Bildschirms:

  1. Der Abstand der Bildschirmunterkante zur Tischoberfläche sollte so gering wie möglich sein.
  2. Für optimales Sehen sollte der Bildschirm so weit nach hinten geneigt sein, dass der Blick senkrecht auf den Bildschirm trifft.
  3. Der Abstand der Augen zum Bildschirm sollte mindestens 50 cm betragen.
  4. Schrift sollte auf dem Bildschirm ohne Anstrengung gut lesbar sein. Das bedeutet für einen Sehabstand von 50 cm eine Zeichenhöhe für Großbuchstaben von mindestens 3 mm, für einen Sehabstand von 60 cm mindestens 4 mm.
  5. Die Helligkeit des Bildschirms ist richtig eingestellt, wenn die dargestellten Informationen ohne Blendung gut zu sehen sind.



Quelle:
VBG-Fachinformation BGI 650„Bildschirm- und Büroarbeitsplätze - Leitfaden